Allgemeine Fragen zur Grundschule
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Welche Schulform hat unsere Montessori- Schule? |
Unsere Maria-Montessori-Schule ist eine Grundschule.
Hier lernen die Kinder von der 1. bis zur 4. Klasse. Wir sind
eine Schule in freier Trägerschaft.
Träger ist das Bistum Dresden-Meißen.
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Wie sind die Lernziele und Lerninhalte? |
Für unsere Maria-Montessori-Grundschule sind die gleichen
Richtlinien und Lehrpläne verbindlich, die für andere
Grundschulen gelten.
Die Bildung der Gesamtpersönlichkeit des Kindes ist vorrangiges
Erziehungsziel.
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Welche Kinder werden in die Montessori- Schule eingeschult? |
Die Schule steht allen Kindern offen, die die erforderliche Schulreife
besitzen.
Unsere Schule ist ein zusätzliches Angebot mit besonderer
pädagogischer Prägung, für die sich Eltern bewusst
entscheiden. Elternhaus und Schule sollten ein gemeinsames Erziehungsziel
anstreben.
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Was unterscheidet uns grundsätzlich von anderen
Schulen? |
Bei uns gibt es Freiarbeit. In dieser Zeit wird der größte
Teil des Mathematik-, Deutsch- und Sachkundeunterrichtsstoffes erarbeitet.
Zensuren werden erst ab dem 2. Halbjahr der Klasse 3 vergeben.
Wir verwenden keine festgelegten Lehrbücher. Jedoch nutzen
die Schüler vielfältige Nachschlagewerke, mit denen sie
selbstständig arbeiten lernen. In unserer Schule gibt es kein
Klingeln.
Es kann zwischen katholischem und evangelischem Religionsunterricht
gewählt werden. Ethikunterricht wird nicht angeboten.
Frühes Fremdsprachenlernen beginnt in Klasse 1 mit Englisch.
In der Freiarbeit können die Schüler ab Klasse 1 am Computer
lernen. Bei uns wird Schulgeld erhoben
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Wie läuft ein Unterrichtsvormittag ab? |
Die Schule ist ab 7.30 Uhr geöffnet.
Von 8.00 bis 9.30 Uhr ist Freiarbeit.
Hierbei lernen die Kinder jahrgangsgemischt.
Ein Abschlusskreis – Gesprächsrunde – beschließt
die Freiarbeit. Danach ist mit Frühstücks- und Hofpause
eine große Erholungsphase gegeben – bis 10.10 Uhr.
Jetzt beginnt der Fachunterricht:
Sachkunde, Werken, Musik, Kunst, Zeichnen, Sport. Dieser Unterricht
wird in den einzelnen Klassenstufen getrennt durchgeführt .
Es gibt die Möglichkeit des Mittagessens und der Betreuung
am Nachmittag im Hort.
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Was heißt Freiarbeit?
Wie gestaltet sich diese an unserer Schule? |
Freiarbeit ist das Kernstück der Montessori-Pädagogik.
Der Schwerpunkt des Lernens in dieser Zeit liegt beim Kind selbst.
Das Kind in seiner Individualität zu achten, seinen Willen
entwickeln helfen, indem es Raum für freie Entscheidung erhält,
selbstständig denken und handeln lernt und seinen eigenen Lernbedürfnissen
folgen kann, sind vorrangige Prinzipien Maria Montessoris.
Die Kinder wählen also nach eigener Entscheidung womit sie
sich beschäftigen wollen und können sich auch einen Partner
für die Arbeit suchen. Die Jahrgangsmischung bringt hier viele
gute Aspekte für den sozialen Umgang miteinander. Die freie
Wahl der Arbeit führt zu einer Disziplin, die von innen kommt
und nicht vom Lehrer gemacht werden muss.
Die Montessori-Lehrer verstehen sich als Helfer der selbstständigen
Kinder.
Damit Freiarbeit gelingen kann, müssen verschiedene Bedingungen
erfüllt werden:
1. eine vorbereitete Lernumgebung, in der sich das Kind wohlfühlt,
2. die Bereitstellung des entsprechenden Materials,
3. der Lehrer versteht sich als Gesprächspartner und Beobachter
der Kinder und Pfleger der vorbereiteten Umgebung.
Freiarbeit ist konzentrierte schulische Arbeit – nicht Beliebigkeit!
Die Kinder müssen vereinbarte Regeln einhalten!
„Meine Freiheit endet da,wo deine Freiheit beginnt.“
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Was ist das Besondere an den Montessori-
Arbeitsmaterialien? |
In ihrer Arbeit mit Kindern benutzte M. Montessori Arbeitsmaterialien,
die die geistige Entwicklung über manuelle Tätigkeit und
mit der Erfahrung über alle Sinne ermöglicht.
Jedes Material ist im Klassenraum nur einmal vorhanden, es ist
frei zugänglich und so angeordnet und vorbereitet, dass es
die Kinder zur Arbeit auffordert und ihre Kreativität anregt.
Montessori-Materialien beinhalten eine Fehler – Kontrollmöglichkeit
durch das Kind selbst.
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Wie arbeiten Schule und Elternhaus zusammen? |
Eltern, die sich für die Pädagogik und Erziehung nach
Maria Montessori entscheiden, sollten bedenken, dass sie sich nicht
auf eine marktgerecht zugeschnittene pädagogische Modeerscheinung
einlassen. Sie entscheiden sich für einen besonderen Weg, der
es notwendig macht, über sich selbst und seine Sicht auf das
Kind nachzudenken.
Die Eltern werden gebraucht, an der Schule mitzuarbeiten, sei
es beim Herstellen von Arbeitsmaterial, als „Lesemutti“
oder Lesevati“, bei Arbeiten im Schulgelände oder beim
Vorbereiten außerschulischer Aktivitäten. Eltern sollen
ganz konkret die Zusammenarbeit mit dem Lehrer suchen, hinterfragen
und sich selbst mit einbringen.
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Was geschieht nach der 4.Klasse? |
In der 4. Klasse erhalten die Kinder eine Bildungsempfehlung für
die weiterführenden Schulen. Nach dem Abschluss der 4. Klasse
wechseln sie an eine Mittelschule oder ein Gymnasium.
Eine weiterführende Montessori-Schule gibt es in Bautzen und
Umgebung zum jetzigen Zeitpunkt nicht.
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Sind Schwierigkeiten beim Übergang an andere Schulen
zu erwarten? |
Aus den Erfahrungen unserer Eltern ist zu berichten, dass beim
Wechsel in die weiterführenden Schulen kaum Schwierigkeiten
zu beobachten sind, die sich aus der besonderen pädagogischen
Gestaltung von Montessori-Schulen ergeben.
Die Kinder haben ja nicht nur die vom Lehrplan geforderten Ziele
erreicht, sondern darüber hinaus viele zusätzliche Fähigkeiten
erworben: Selbstständigkeit, Ausdauer, Konzentration, kooperatives
und verantwortungsbewusstes Handeln. |